Mittwoch, 12. Dezember 2012

meine Bienenhaltung






                           Volle verdeckelte Honigwabe


Bienenwabe mit Brut, Honig und Pollen


Brutwabe mit allen Brutstadien und Honigkranz



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Die chronologische Berichterstattung 
meiner Hobby-Imkerei
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Montag, 3. September 2012

nach Hause ins Winterquartier nach Niesky


Sonntag, 7 Uhr, Vorbereitungen für die Heimreise
Am 02.September war es dann wieder soweit, frühmorgens vor dem Bienenflug wurden die Kästen geschlossen und der Wanderwagen für die Heimreise vorbereitet. Punkt 7.30 Uhr ging es dann los ohne Zwischenfälle wie auch bei der Hinfahrt vor 20 Wochen. In Niesky angekommen, konnten sich die Bienen neu einfliegen.  Die Völker haben ihren Wintersitz, jetzt wird mit Invertzucker eingefüttert.

Donnerstag, 9. August 2012

Nachtrachtpflege





 Der Raps ist abgeerntet, die abgeschnittenen Stengel haben noch Nachblüten hervorgebracht, auf denen die Bienen für kurze Zeit Futter gefunden haben.
















 Eine Rehfamilie vor meinem Bienenwagen im abgeernteten Raps



Die Bienenvölker sind abgeschleudert und es gab auch noch mal  eine gute Honigernte. Lindenhonig mit Wald konnte geschleudert werden und auch in Niesky leckerer Sonnenblumenhonig (hellgelb). Z.Zt. sind noch Läppertrachten mit Phacelia, Wicke, Senf und Klee. Im Bienenwagen sind alle Völker bis auf ein sehr gutes umgeweiselt worden und haben alle eine 2012-er Königin. Die Völker wurden nach oben in den Honigraum gehängt und unten nur 2-3 helle Waben als Verbindung zum Hochlaufen gelassen. Die Völker werden dadurch nicht eingeengt, die Zwischenbretter und Absperrgitter wurden entfernt. Die Völker haben nun genug Platz, können bei Bedarf nach unten hängen und schwitzen nicht in einem engen Raum.  Nur hinten bleibt ein Brett als Abschluss für beide Fenster. Von unten wird mit Gläser auf der Futterbank Invertzucker gefüttert erst verdünnt zur Reizfütterung und dann pur zur Einfütterung und oben wird mit dem Nassenheider Verdunster gegen die Milbe behandelt. Den dritten Raum (unter der Beute) eines starken Volkes benutze ich, um honigfeuchte Waben auslecken zu lassen. Danach wird auch dieser Raum wieder geschlossen. Alle Völker überwintern im Doppelraum.
Hier ein Glas mit dünner Zuckerlösung als Reizfutter, für die Einfütterung werden drei Gläser benutzt

Montag, 9. Juli 2012

Hochwasser

Die späte Linde hat etwas gehonigt aber nur mit Pausen bedingt durch heftige Regenschauer.
Eigentlich wollte ich am Wochenende den Lindenhonig schleudern, aber ich bin mit dem PKW nicht zum Bienenwagen gelangt. Die Zufahrt zum Wagen (Spurrinnen am Feldesrand) stand total unter Wasser. Bloß gut der Wagen steht noch trocken. Ich werde dann die Aktion auf nächstes Wochenende verschieben, wenn es nicht erneut regnet.

l
















Die Bienen besuchen jetzt den Lavendel und den Borretsch,

                                                                                                     

 
kurz den wilden Wein(Jungfernrebe) und weiterhin Kornblumen, Kamille, Phazelia, Senf sowie viele Bienenweide-Sträucher.                                                




                                     





 Phazelia in der Nähe meines Bienenwagens


Nachdem ich wieder  den Bienenwagen erreichen konnte, habe ich den Völkern alle verdeckelten Brutwaben entnommen und Brutableger gebildet. Sinn der Entnahme ist die Milbenverdünnung da z.Zt. nur noch wenig Drohnenbrut vorhanden ist und die Milbe sich stark vermehren will, da die Bienenbrut u.a. durch Trachtmangel zurückgeht.
Nach dem Schlüpfen der Arbeitsbienen werden sie mit Ameisensäure behandelt und mit jungen Weiseln als  Reserve-Völker aufgebaut oder mit den behandelten Arbeitsbienen  die Wirtschaftsvölker wieder verstärkt.
Nach der Schleuderung werden auch die restlichen Völker mit Ameisensäure per Nassenheider Verdunster behandelt.

Montag, 14. Mai 2012

gelbe Blütenpracht ist leider vorbei..







                         Der Bienenwagen                           - hier ist Natur pur -
mich besuchten schon Kraniche, Störche und öfter auch Rehe, hier das Begrüßungsfoto


Trotz Hitze hat der Raps gut gehonigt aber nur kurze Zeit.  Er schiebt noch weitere Blüten nach, aber ob die auch noch gut honigen, werden wir abwarten. Z.Zt. tragen die Bienen noch Nektar von späten Obstbäumen, Kastanien, Weißdorn und auch Faulbaum ein. Die Robinie hat gut angesetzt und wird hoffenlich auch blühen, sie honigt aber nur wenn das Wetter mitspielt, Feuchtigkeit und Wärme werden gebraucht. Diese Woche werde ich aus den Völkern im Garten Obstblütenhonig schleudern und den Rapshonig in Ullersdorf dann Ende der Woche. Zwei Brutableger habe ich auch schon gemacht, damit die starken Völker nicht schwärmen.


und aus dem gelben Löwenzahn wurden Pusteblumen
vergleicht mal die Fotos mit den beiden vom post Blütenmeer (am 29.04.2011) 


Im Juni konnte Rapshonig geschleudert werden so ca. 8 kg pro Bienenvolk.
Das Abfüllen in die Gläser mußte schnell gehen, trotz Rühren kandierte der Rapshonig rasch.
Die Völker haben sich prächtig entwickelt , 4 Völker konnte ich 3 Räume geben.
Außerdem wurden 4 Brutableger gebildet, im Wagen sind jetzt 10 Volkseinheiten.
Die Bienenvölker haben hervorragend gebaut, pro Volk wurden 3 Baurahmen mit Drohnenbrut ausgeschnitten und 12 Mittelwände ausgebaut.

 







Die Robinie hat geblüht, aber nur kurz und mit wenig Honig. Es war zu trocken. Jetzt verbrauchen die Völker Nektar von Läppertrachten wie z.B. Kornblume und Wildkräuter.























Im Garten in Niesky fliegen meine Bienen u.a. auf die Schneebeere und dem Essigbaum,  zwei der vielen möglichen Bienenweidegehölze.






Und wir warten alle gemeinsam auf die Lindenblüte....

Sonntag, 6. Mai 2012

im Raps

Es hat bisher wenig gehonigt. Erst war es zu heiß und trocken, jetzt ist es endlich feucht und der Raps bringt einiges, was man am Geruch des Rapsfeldes erkennt. Allgemein sehen die Völker gut aus. Sie haben gute Brutflächen mit viel auslaufender Brut, aber es fehlen Flugbienen. Das resultiert aus einer längeren Brutpause im April (Kälteeinbruch) und meiner Aktion mit der Völkerumsetzung. Drei Bienenvölker habe ich den dritten Raum mit einem zusätzlichen Flugloch gegeben. Alle Völker haben viele Mittelwände zum Ausbau bekommen.  Baurahmen mit verdeckelter Drohnenbrut werden zur Varroabekämpfung ausgeschnitten.
Die Bienenvölker im Nieskyer Garten bringen gut Obstblütenhonig , insbesondere bisher von der Süßkirsche. Ende der Woche wird geschleudert....




Zum Einlöten der Mittelwände wird ein Anlötbrett unter die Drähte gelegt. Vorher wurden mit der Zackenzange (oben) die Drähte gespannt.


Die fertig eingelötete Mittelwand







Der Wabenschlitten mit Mittelwände im dritten Raum (oben in der unteren Beute)

Sonntag, 29. April 2012

ein gelbes Blütenmeer



Die Natur ist in kurzer Zeit explosionsartig aufgeblüht.
Durch die sommerliche Hitze gibt es zur Blüte der Obstbäume jede Menge gelbe Konkurrenz, hier der Raps mit meinem Bienenwagen, außerdem blüht auch schon der Löwenzahn.
Nur die Bienenvölker könnten noch stärker sein.
Sechs Bienenvölker sind jetzt im Bienenwagen auf zwei Räume davon zwei sehr stark. Diese zwei bekommen Ende der Woche bestimmt drei Räume ( ein Brutraum und zwei Honigräume). Die Bienen bauen jetzt viele Mittelwände zu Waben aus, außerdem auch die vorhandenen Baurahmen.
Zwei Bienenvölker hab ich noch im Garten in Niesky belassen, damit dort die Bestäubung der Obstbäume und Sträucher unterstützt wird.
auch gelb, auch Bienenweide eine Wiese mit Löwenzahn(Pusteblume) bei Niesky/Ödernitz

Montag, 23. April 2012

Wanderung in den Raps


 Am 22.04.2012  Vormittag wurde der Wanderwagen aus dem Winterschlaf geweckt und ab ging es von Niesky Richtung Ullersdorf.
Der kleine Imkerlehrling Bruno war natürlich auch dabei.


Dank  Imkerfreund Hänsch mit seinem kleinen Traktor konnte die Wanderschaft in Ullersdorf abgeschlossen werden.
 Am Waldesrand mit einem kleinen Bächlein, geschützt vor Wind, direkt am Rapsschlag hat der Wanderwagen für die nächste Zeit einen Standplatz gefunden.

Da steht er nun , jetzt braucht nur noch der Raps zu blühen und zu honigen. Als Nächstes werden die Bienenvölker umgesetzt. Das geschieht mit Einschubkästen, damit möglichst wenige Flugbienen verlorengehen.

Nach dem Aprilwetter soll ja der Mai wärmeres Wetter bringen, ich hoffe das und meine ca. 200 Tausend fleißige Bienen auch..............